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Gegen Uran in Trinkwasser - damit der Durchbruch ein
Erfolg wird: Unterstützen Sie foodwatch!
Liebe
foodwatch-Interessierte,
es
gibt kein Lebensmittel, das elementarer und lebensnotwendiger ist als -
Wasser. Wasser ist unsere wichtigste Lebensquelle. Schon 36 Stunden ohne
Wasser reichen aus, um uns jämmerlich verdursten zu lassen. Die Erde ist
zwar zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt, aber nur ein Prozent des
gesamten Wassers steht als Trinkwasser zur Verfügung.
Wir Westeuropäer müssen uns im Gegensatz zu Bewohnern anderer Gebiete
keinerlei Sorgen um das täglich benötigte Trinkwasser machen. Wir öffnen
entweder den Hahn und lassen das angeblich best-kontrollierte
Lebensmittel einfach heraus fließen oder gehen in den Supermarkt und
besorgen uns dort, was als Mineralwasser, reines Quellwasser oder einfach
nur Tafelwasser angeboten wird.
Wasser - klar und rein? 
Geht es Ihnen auch so? Als kritische Verbraucher unterstellen wir so
manchen Lebensmitteln Mängel: dass sie Schadstoffe oder versteckte
Dickmacher enthalten oder allgemein ungesund zusammengesetzt sind. Aber
Wasser? Von Blei im Leitungswasser haben wir ja schon mal gehört, oder
dass der Natriumgehalt in Mineralwasser nicht zu hoch sein sollte. Aber
sonst? Mit Wasser verbinden wir Frische, Lebenskraft, Transparenz und
Gesundheit.
Leitungswasser - teilweise uranverseucht
Leider erliegen wir hier einem Irrtum! foodwatch hat im Frühjahr 2008 die
zuständigen Landesbehörden aller 16 Bundesländer über die jeweiligen
konkreten Uranbelastungen im Trinkwasser befragt und dies ausgewertet.
Das erschreckende Ergebnis: Trinkwasser enthält in Deutschland in 950 von
8.000 Fällen mehr als 2 Mikrogramm des hochgiftigen Schwermetalls pro
Liter. Mehr als 10 Prozent der amtlichen Messergebnisse liegen also über
diesem Wert. Völlig unverständlich, denn dieser Wert darf bei
Mineralwasser, wenn es als "geeignet für die Zubereitung von
Säuglingsnahrung" beworben wird, nicht überschritten werden. Der
Umkehrschluss ist einfach: Wasser, dessen Urangehalt darüber liegt,
sollte nicht zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet
werden! Aber es fließt in deutschen Haushalten aus dem Wasserhahn und
wird selbstverständlich auch von verantwortungsvollen Eltern zur
Zubereitung der Nahrung für die Kleinsten genutzt. In vielen Fällen war
die Belastung sogar höher als 10 Mikrogramm pro Liter - der Leitwert, der
laut Umweltbundesamt eingehalten werden muss, um die Bevölkerung vor
gesundheitlichen Gefahren zu schützen. In einem Fall lag sie sogar bei 39
Mikrogramm!
Uran schädigt die Gesundheit
Dies ist ungeheuerlich, denn Uran ist ein
Schwermetall und gesundheitsschädlich. Neben seiner eher schwachen
radioaktiven Strahlung schädigt Uran vor allem die Niere, aber auch Leber
und Knochen. Besonders stark reichert sich das Schwermetall in noch
wachsendem Knochengewebe an, also eben bei Säuglingen und Kleinkindern.
Politik und Behörden aus dem Dornröschenschlaf geweckt
Besonders empörend an den Ergebnissen der foodwatch-Recherche: Die
Sachlage war den Behörden seit Jahren bekannt. Wissentlich wurden
ahnungslose Bürger mit uranbelastetem Trinkwasser versorgt! Zahllose
Gespräche, die foodwatch mit Verantwortlichen geführt hatte, waren
wirkungslos verpufft. Erst der Schritt an die Öffentlichkeit hat die
Bevölkerung mobilisiert und die Behörden wachgerüttelt. Auf der
Verbraucherministerkonferenz vergangene Woche einigten sich die Minister
der Länder und Bundesminister Seehofer auf die Einführung eines
Uran-Grenzwertes von 10 Mikrogramm pro Liter für Leitungs- und
Mineralwasser!
Wir müssen gemeinsam den Druck erhöhen 
Das ist ein großer Erfolg für foodwatch. Zum wiederholten Male aber zeigt
sich, dass Politik und Behörden erst auf Druck von außen reagieren.
Gerade an diesem Beispiel lässt sich einerseits die Notwendigkeit von
foodwatch, aber auch die Arbeits- und Wirkungsweise gut erkennen.
Allerdings: Die Länderminister streben zunächst eine europäische Lösung
an. Was das heißt, ist uns aus der Vergangenheit leider hinlänglich
bekannt. Der Verweis auf Europa wird in vielen Fällen als Ausrede
missbraucht, um unter dem Deckmäntelchen der Europa-Orientierung
ungeliebte Reformen und Gesetzesänderungen klammheimlich fallen zu
lassen. Damit dies nicht geschieht und Europa nicht als Vorwand gebraucht
wird, und der Grenzwert wirklich eingeführt wird, müssen wir den Druck
aufrechterhalten und verstärken!
Werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch
Um die Gesundheit der Bürger zu schützen, fordern wir von foodwatch, dass
die Trinkwasserversorger die Verbraucher bei einem Urangehalt über zwei
Mikrogramm informieren und dass der Urangehalt von Mineralwasser auf dem
Etikett angegeben werden muss. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen
wir zeigen, dass die Verbraucher hinter uns stehen. Denn nur wenn wir
viele sind, können wir Konzerne und Politiker zum Handeln zwingen. Nur
wenn wir viele sind, werden wir gehört. Deshalb werden Sie bitte jetzt Förderer/Förderin von foodwatch.
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Natürlich ist diese Kampagnenarbeit nicht umsonst zu haben.Wir
produzieren regelmäßig Informationsmaterial, aktualisieren ständig
unseren Internetauftritt und organisieren Mitmach-Aktionen. Wir
recherchieren, leisten Lobbyarbeit und geben juristische Gutachten und
Laboranalysen in Auftrag.
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Wer
jetzt online foodwatch-Förderer wird, bekommt noch bis zum 03. Oktober
2008 gratis mein Buch "Abgespeist"!
Vielen
Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Thilo Bode
Geschäftsführer
P.S.:
Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Förderer spielt aber auch eine
große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr
Unterstützer wir haben, desto mehr können wir auch in der Politik
erreichen. Deshalb: Werden Sie Förderer/Förderin und kämpfen Sie
gemeinsam mit uns für mehr Verbraucherrechte!
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Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode |